Cleveres Patchen für Hochverfügbarkeit im Rechenzentrum

Der Erfolg eines Unternehmens baut maßgeblich auf der konstanten Verfügbarkeit der firmeninternen IT auf. Um diese und ihre Prozesse tagtäglich im Blick zu haben, ist eine Netzwerkdokumentation unabdingbar. Nur diese ermöglicht einen umfassenden Überblick und bietet Ansatzpunkte, wenn beispielsweise Ausfälle vorliegen, Stabilitätsprobleme auftreten oder spezielle Upgrades eingespielt werden müssen. Wichtig ebenfalls: Die Dokumentation hilft auch bei der Erkennung möglicher Risiken bei geplanten Änderungen oder Erweiterungen der Netzwerkinfrastruktur.

Speziell letzteres kann zu einer enormen Herausforderung werden, wenn die Schränke im Rechenzentrum so ausgelastet sind, dass der jeweilige Mitarbeiter kaum noch ein Patch-Kabel ziehen kann, ohne zu sehen oder zu wissen, wo das andere Ende angeschlossen ist. Die Folge: Fehlpatchungen, die zu Unterbrechungen der aktiven Datenübertragungen führen und damit zu Datenverlusten, die kostenintensiv für die Firma werden können.

Eine sichere Identifizierung von Patchkabelenden ist hierbei mehr als empfehlenswert, um die besprochene Verfügbarkeit der IT-Anwendungen im Rechenzentrum aufrechtzuerhalten und sogar erhöhen zu können.

Add, Move und Change erfordert Umpatchen

Sobald im Rechenzentrum Patchverbindungen neu gezogen oder neu angeschlossen werden müssen, spricht man vom sogenannten „Umpatchen“. Dies kann beim Anschluss von neuen Komponenten, beim Umzug einer gesamten Abteilung oder Abteilungswechsel eines Mitarbeiters geschehen. Die Anschlüsse im Verteilerschrank müssen hierbei umgepatcht werden. Hierbei besteht leider die Gefahr, dass es zu Unterbrechungen der aktiven Datenübertragungen durch das Ziehen des falschen Patchkabels kommen kann.

Da der operative Betrieb im RZ aber ungehindert weiterlaufen muss, um Datenverluste zu vermeiden, muss strengstens darauf geachtet werden, dass man beim Umpatchen die richtigen Kabelenden erwischt. Doch wie ist dies zu bewerkstelligen, wenn die Dokumentation möglicherweise nicht lückenlos oder detailliert genug gepflegt ist?

Die Lösung: IDP von Rosenberger OSI

Rosenberger OSI hat auf Basis dieser Problemstellung das Identification Patch Cord (IDP) entwickelt. Dank einer externen Lichtquelle, die einfach an einem Ende eines umzupatchenden Patchkabels auf den Stecker gesteckt wird, kann dessen anderes Ende eindeutig und sicher identifiziert werden. Die Lösung kann dabei problemlos durch eine einzige Person während des laufenden Betriebs angewendet werden. Auf aktive elektrische bzw. optische Komponenten wird bei dieser Lösung verzichtet, was eine einfache und kostengünstige Nachrüstung bestehender LWL-Verkabelungen in Rechenzentren ermöglicht.

Benötigen auch Sie Hilfe um Ihre firmeninterne IT hochverfügbar zu machen? Wir helfen Ihnen gerne – bitte sprechen Sie uns an!