Strukturierte Gebäudeverkabelung

Strukturierte Gebäudeverkabelung

Leistungsstarkes, durchgängiges LAN-Verkabelungssystem

Verkabelungsdesign vom Experten, operationelle Flexibilität, Modularität sowie einfache und schnelle Installation unter Garantie von Performanceaspekten: das ist unser leistungsstarkes, durchgängiges, aufeinander abgestimmtes Verkabelungssystem für die strukturierte Gebäudeverkabelung.
Kupfer- und LWL-Übertragungstechnologien sind in einem optimalen Verkabelungskonzept kombiniert – einfach, flexibel, kosteneffizient.

Schlüsselfertige Lösung für die Gebäudeverkabelung

  • Kosten- und Zeiteinsparung durch optimierte und einseitig vorkonfektionierte Kabel.
  • Der innovative Schwerpunkt der Lösung liegt auf Glasfaserkabeln, welche die meisten Möglichkeiten hinsichtlich Bandbreiten bieten.
  • Vorausschauende Netzwerkplanung sowie Installation durch Experten von Rosenberger OSI beziehungsweise qualifizierte Partner vor Ort aus einer Hand.

Sie haben Fragen zu Planung, Installation oder Instandhaltung Ihrer Gebäudeverkabelung? Gerne helfen wir Ihnen weiter.
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Leistungsstarke Komponenten für die strukturierte Gebäudeverkabelung

  • Komponenten für den Primärbereich und Sekundärbereich (Datenverteiler-Schränke, LWL-Verteil- und Spleißboxen, LWL-Kabel)
  • Komponenten für den Tertiärbereich (Kupfer-Verteilfelder, Kupferkabel als Twisted-Pair-Kabel)
  • Anschlußkomponenten (LWL-Pigtail und -Patchkabel, Kupfer-Patchkabel und Keystonemodule)

Mehr zur vorkonfektionierten LAN-Verkabelungslösung


Vorteile einer vorkonfektionierten Verkabelungslösung

Vorkonfektionierte Kabel wie PerCONNECT® und gut ausgebildetes Personal bringen „Schlagkraft“ auf die Baustelle. Bereits per Vorplanung wird die Kabellänge ermittelt, Verschnitt und Kabelmüll auf der Baustelle entfallen dadurch genauso wie unnötige Messungen. Vor Ort müssen die Kabel lediglich verlegt und angeschlossen werden. Das Ergebnis ist eine Zeitersparnis zwischen 40 und 60% bei der Installation. Setzen Sie auf eine optimierte Lösung für Ihr Gebäude-Verkabelung, die die Kriterien der Norm EN 50173 erfüllt.

1

bis zu 20% Zeit- und Kostenersparnis
auf der Baustelle

2

mindestens 15% Reduktion
der Brandlast

3

höchste aktuell verfügbare
Brandschutzklasse

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Rosenberger OSI - Ihr kompetenter Partner für LAN-Verkabelung

Bei uns kaufen Sie nicht nur ein Verkabelungssystem. Auf Wunsch unterstützen wir Sie zusätzlich von der Netzwerk-Planung über die Projektkoordination bis zur Installation vor Ort. Wir analysieren gewachsene Gebäude-Infrastrukturen und erstellen Revitalisierungskonzepte. Sie haben Fragen zu unserem Angebot rund um die LAN Verkabelung? Gerne helfen wir Ihnen weiter.  Kontakt aufnehmen

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Noch Fragen?

Hier finden Sie Antworten zu Fragen rund um Gebäudeverkabelung & -netzwerke. 

Was bedeutet strukturierte Verkabelung?

Die klassisch strukturierte Verkabelung ist ein Konzept, welches eine dienstunabhängige, universell einsetzbare Vorverkabelung zur Unterstützung von Informations- und kommunikationstechnischen Netzanwendungen zwischen Gebäuden ermöglicht. Das heißt, die Art des Kabels und die verwendete Struktur garantieren die Nutzung aller bekannten Protokolle, den Einsatz aller Technologien (Ethernet, Fast Ethernet, Gigabit Ethernet, Token Ring, FDDI, ATM), sowie den Einsatz von verschiedenen Diensten (ISDN, SNA). Damit sollen Fehlinstallationen und teure Erweiterungen vermieden und die Installation neuer Netzwerk-Komponenten erleichtert werden. Die strukturierte Verkabelung wird in die Bereiche Primär-, Sekundär- und Tertiärverkabelung eingeteilt.

Worauf kommt es bei einer strukturierten Gebäudeverkabelung an?

Die allgemeingültige Struktur der Verkabelung ist prinzipiell durch entsprechende Normen festgelegt. Mit dem Ausbau gemäß der Norm DIN EN 50173 ist man jedoch recht unflexibel. Die Herausforderung besteht also darin in einer möglichst weitsichtigen Planung bereits zukünftig benötigte Endgeräteanschlüsse zu berücksichtigen. Denn Aufgrund ihrer Architektur ist eine Nachinstallation innerhalb einer klassisch strukturierten Verkabelung typischerweise mit sehr hohen Kosten – in der Regel um den Faktor 2-3 höher als die Erstinstallation - verbunden. Genau darin besteht meistens das Problem, denn die Anforderungen an die Verkabelungsinfrastruktur ändern sich auf Grund von räumlichen Veränderungen oder Umstrukturierungen häufig. Eine auf zahlreiche Eventualitäten ausgelegt, „wasserdichte“ Zukunftsplanung vorzunehmen ist zwar möglich, jedoch steigen dabei die Projekt-Gesamtkosten (Capex) enorm.

Was wird als Primär- bzw. Campusverkabelung bezeichnet?

Die Primärverkabelung ist die Verbindung zwischen den Gebäuden eines Standorts und wird auch als Campusverkabelung oder Geländeverkabelung bezeichnet. Diese reicht vom Standortverteiler bis zu den damit verbundenen Gebäudeverteilern. In der Primärverkabelung sind oftmals große Kabellängen von mehreren 100 Metern notwendig. Glasfaserkabel sind wegen der geringen Dämpfung für die gebäudeübergreifende Verkabelung besonders geeignet, um hohe Datenraten zu übertragen. Darüber hinaus spricht auch deren elektromagnetische Unempfindlichkeit für Glasfaserkabel, die zudem die galvanische Trennung von Gebäuden erwirken.

Was wird als Sekundär- bzw. Stockwerksverkabelung bezeichnet?

Die Sekundärverkabelung erstreckt sich vom Gebäudeverteiler bis zu den damit verbundenen nachgelagerten Verteilern, oft als Etagen- oder Stockverteiler bezeichnet. Auch hier sind oftmals Kabellängen über 100 Meter notwendig, was den Einsatz von Kupferkabel ausschließt, zudem ermöglichen auch hier LWL-Kabel eine galvanische Trennung von einzelnen Etagen bzw. Gebäudeabschnitten bezüglich der Daten-Verkabelung.

Was wird als Tertiär- bzw. Etagenverkabelung bezeichnet?

Der Tertiärbereich sieht die Verkabelung von Etagen- oder Stockwerksverteilern zu den Anschlussdosen vor und wird daher oft als Etagenverkabelung bezeichnet. In der klassischen strukturierten Verkabelung wird der Etagenverteiler sternförmig mit den Endgeräten-Anschlussdosen verbunden. Die Streckenlänge zwischen Verteiler und den Anschlussdosen sind im Verkabelungsstandard auf max. 90 m, zzgl. 2 mal 5 m, festgelegt. Für diese relativ kurze Strecke sind Kupferkabel als Twisted-Pair-Kabel vorgesehen.

Was sind die Vorteile einer Vorkonfektionierung vs. einer Spleiß-Lösung?

Prinzipiell sind die Kosten ähnlich, weil auch der Materialeinsatz derselbe ist, jedoch wird das Gut „Manpower“ vor Ort immer rarer und teurer. Der große Vorteil von vorkonfektionierten Kabeln ist die schnelle, einfache Installation. Durch die dabei gewonnene Zeitersparnis kann ein Projekt mit geringerem Personaleinsatz umgesetzt bzw. mit dem gleichen Personaleinsatz können mehr Projekte realisiert werden. Vorkonfektionierte Kabel sind zudem bereits werksvermessen. Spleiß-Lösungen oder Vorortinstallationen müssen dagegen vor der Abnahme immer noch messtechnisch überprüft werden, was einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeutet. Als letztes Gewerk in der Ausführungskette steht der Bereich „Datentechnik“ oftmals unter hohem Zeitdruck. Der Einsatz von vorkonfektionierten Kabeln spart im Projekt Zeit und hilft ggf. auch verlorengegangene Zeit aufzuholen.