SYT Technologies: Zuverlässigere optronische Systeme dank der Heavy-Duty-Lösungen von Rosenberger OSI

  

Robuste Glasfaser-Konnektivität für kritische Anwendungen: Erfahrungsbericht zur Integration der Heavy-Duty-600-Technologie

SYT Technologies verfügt über anerkannte Expertise bei der Entwicklung und Herstellung von hochleistungsfähigen optronischen Systemen. Das Unternehmen ist auf Lösungen zur Perimeterüberwachung und Objektidentifikation und -erkennung über große Distanzen sowie auf Systeme zur Drohnenabwehr spezialisiert, die für kritische und anspruchsvolle Einsatzumgebungen ausgelegt sind.

Die Lösung seit 2024

SYT Technologies nutzt seit 2024 die Konnektivitätslösungen Heavy Duty 600 von Rosenberger OSI. Dabei handelt es sich um besonders robuste Glasfaser-Steckverbinder und -kabel. Diese Lösung stellt die unverzichtbare Verbindung zwischen den optronischen Systemen (insbesondere den Drohnenabwehr-Türmen) und der Steuerungs- und Überwachungsinfrastruktur her.

Die Entscheidung für die Technologie von Rosenberger OSI fiel, weil die optronischen Systeme von SYT Technologies mit extremen Umgebungsbedingungen zurechtkommen müssen: Denn die Systeme werden im Außenbereich schwer zugänglicher Zonen eingesetzt, in denen es herkömmlichen Methoden nicht möglich ist, verunreinigungsfreie Verbindungen mit hinreichender Zuverlässigkeit zu realisieren.

Gleichzeitig sind Glasfaserkabel unverzichtbar, um hohe Datenraten auch über große Entfernungen zu übertragen. Der Heavy-Duty-Steckverbinder für bis zu sechs unabhängige Fasern bietet einen strategischen Vorteil: Jede einzelne Faser kann dedizierten Datenströmen (Sicherheit, QoS, Video, Steuerung) zugeordnet werden, wodurch eine vollständige Trennung der Netzwerke erreicht wird.

  

Systembeschreibung

Die Heavy-Duty-Lösung von Rosenberger OSI kam in einem optronischen Überwachungssystem mit sehr großer Reichweite zur Anwendung, das unterschiedliche sicherheitskritische Einsatzszenarien abdeckt: von der Perimeterüberwachung bei sensiblen Einrichtungen über die Erkennung und Identifikation von Fahrzeugen bis hin zur Drohnenerkennung und -abwehr.

Projektziele und -anforderungen

Das entscheidende Kriterium bei der Auswahl der Lösung war ihre Robustheit. SYT Technologies suchte eine Glasfaserverkabelungslösung, die einer rauen Einsatzumgebung im Außenbereich, die durch eine nicht sterile Umgebung, Feuchtigkeit, Staub sowie Temperaturschwankungen gekennzeichnet ist, dauerhaft standhält.

Mit der neuen Lösung konnten vielfältige Ziele erreicht werden:

  • einfachere Inbetriebnahme vor Ort: Verringerung der Komplexität für die Bediener im Feld
  • Verbesserung der Betriebssicherheit: Minimierung des Risikos einer Verunreinigung von Fasern, die zu Systemausfällen führen kann
  • optimierte Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft: Verkürzung von Wartungs- und Systemausfallzeiten, die für die Sicherheit kritisch sind
  

Warum haben Sie sich für eine Lösung von Rosenberger OSI entschieden?

Über das Produkt hinaus war es die kompetente Beratung, die den entscheidenden Unterschied gemacht hat. Die Teams von Rosenberger OSI haben es verstanden, unsere spezifischen Anforderungen aus der Praxis aufzugreifen und sie nachzuvollziehen. Dadurch konnten sie uns eine technische Lösung anbieten, die perfekt auf unsere Anforderungen in puncto Zuverlässigkeit abgestimmt ist, so Laurent Hartanerot, Ingenieur für Embedded Software bei SYT Technologies.

  

Die definierten technischen Anforderungen umfassten eine vollständige Dichtheit (IP67/68) im verbundenen wie auch im getrennten Zustand, eine hohe Stoß- und Vibrationsfestigkeit sowie eine dauerhaft hohe optische Leistungsfähigkeit auch ohne aufwendige Reinigung vor Ort. Zu den weiteren Anforderungen zählten eine einfache und schnelle Handhabung („Plug & Play“), die auch mit Handschuhen möglich ist und keine speziellen Werkzeuge für den Anschluss erfordert.

Entscheidungsprozess

SYT Technologies setzte zunächst die QRMC-Technologie von Rosenberger OSI ein. Diese ist zwar kompakt und wirtschaftlich attraktiv, doch die Heavy-Duty-600-Lösung erwies sich aufgrund ihrer höheren Robustheit und des geringeren Wartungsaufwands als besser geeignet für die realen Einsatzszenarien bei den Kunden.

Umsetzungsphase – Schritt für Schritt zur neuen Lösung

Bei der Einführung der neuen Technologie musste unsere Entwicklungsabteilung hinzugezogen werden, denn es galt, die mechanischen Schnittstellen des Systems neu zu gestalten und die neuen Heavy-Duty-Gehäusebuchsen zu integrieren. Gleichzeitig musste die mechanische Grundstruktur des Systems vollständig erhalten werden.

Der gesamte Prozess erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa 12 Monaten. Diese Phase war notwendig, um die Lösung zu qualifizieren und ihre Einsatzfähigkeit in der vom Kunden vorgesehenen Einsatzumgebung sicherzustellen.

Die größten Herausforderungen bei der Umsetzung betrafen das Gewicht und den Bauraum. Da das System im Freien eingesetzt wird, durfte die Ergänzung der neuen Verbindungstechnik in keinem Fall die Gesamtdichtigkeit des Turms beeinträchtigen. Denn eindringendes Wasser hätte die kritischen optischen Sensoren irreparabel beschädigt. Darüber hinaus führt jede Nichtverfügbarkeit des Systems zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko für den Endkunden. Es gab also keinen Spielraum für Fehler.

In die Umsetzung der Lösung waren sowohl die Entwicklungsabteilung als auch die Qualitätsabteilung von SYT Technologies eingebunden.

  

Dank der Heavy-Duty-600-Technologie können wir selbst unter extrem harschen Umweltbedingungen eine zuverlässig hohe Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft gewährleisten. Durch unsere umfassende Beratung und unsere hohe technische Expertise sind wir in der Lage, unseren Partnern konkrete Lösungen anzubieten, die ihre kritischen Anforderungen erfüllen, so das Fazit von Bruno Demouron, Sales Verantwortlicher für Frankreich bei Rosenberger OSI.

  

Kurzinterview zur Lösung mit Laurent Hartanerot - Ingenieur für Embedded Software bei SYT Technologies

Wurden die Anforderungen erfüllt? Gibt es einen Mehrwert?

Ja, sämtliche durchgeführten Tests und Qualifikationsversuche waren positiv und erfolgreich. In Bezug auf die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft wurden die Anforderungen erfüllt, in Bezug auf Gewicht, Bauraum und Kosten dagegen nicht.
Die bei der vorherigen Technologie aufgetretenen Zuverlässigkeitsprobleme wurden vollständig behoben. Dadurch gelang es, den Gesamtbetrieb des Systems abzusichern.

Welche praktischen Erfahrungen wurden mit der neuen Lösung gemacht?

Wir haben eine deutliche Vereinfachung der Montage- und Demontagearbeiten im Feldeinsatz festgestellt. Dadurch haben die Bediener bei taktischen Einsätzen deutlich weniger Stress.

Welche Verbesserungen bzw. Vorteile ergeben sich gegenüber der bisherigen Lösung?

Das System weist eine deutlich höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auf.

  

Angesichts des Erfolgs dieser Maßnahme zeigt sich, dass Heavy Duty 600 von Rosenberger OSI am besten zu den Einsatzbedingungen unserer Kunden passt und von nun an zu unseren Standard-Lösungen für laufende und künftige sicherheitskritische Projekte gehören wird, so Laurent Hartanerot.

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