Naturphänomen hilft Hightech – kann das im Rechenzentrums-Alltag funktionieren?

An einer Tatsache ist nicht zu rütteln: Das Rechenzentrum ist das Herzstück jeder Unternehmens-IT. Mit seiner Verfügbarkeit stehen und fallen Geschäftsprozesse. Ausfälle können teuer werden und kratzen am Image. Deshalb ist eine schnelle Ursachenforschung essenziell, falls die IT doch einmal aus dem Takt kommt.

Die Verkabelung darf bei der Suche nach möglichen Fehlerquellen nicht außer Acht gelassen werden. Physikalische Störungen, aber auch Verunreinigungen jeder Art können Faktoren für Fehler an der passiven Datenverkabelung sein und den Betrieb des RZ behindern oder sogar stilllegen. Das Services-Team von Rosenberger OSI wird von Kunden häufig zum „Feuerwehreinsatz“ gerufen, wenn die Verkabelung nicht mehr mitspielt. Bei solchen Einsätzen zeigt sich häufig, dass Störungen in der Glasfaserinfrastruktur durch Verunreinigungen auf den Steckverbindungen verursacht werden.

Zeitdruck macht nachlässig

Und solche Verschmutzungen an den Steckverbindern kommen häufiger vor, als man denkt. Der Grund dafür ist meist ein hoher Zeitdruck, unter dem die hauseigenen Techniker bei Arbeiten im Rechenzentrum stehen. Die Devise „Inspect before connect“ – also die mikroskopische Prüfung der Steckeroberflächen auf Verschmutzung und eine anschließende Reinigung, sollten eigentlich Usus sein. Aber dieser entscheidende und aufwendige Schritt wird aus Zeit- und Kostengründen im Alltag dann doch oft vernachlässigt.

Diese mangelnde Sorgfalt bei der Installation rächt sich. Das Anhaften von Staub-, Feuchtigkeits- oder Fettpartikeln auf den Kontaktflächen sind häufige Gründe für den Ausfall der Verkabelung. Schon ein kleiner Fingerabdruck auf dem Steckverbinder kann eine fatale Wirkung haben. Bei einer Glasfaserverkabelung sorgt das nicht selten für erhebliche Performance-Probleme, bis hin zum totalen Ausfall. Der Reinigungsaufwand im Nachhinein ist groß.

Hightech lernt von der Natur

Die Natur hält die Lösung für diese Problematik bereit: Wer kennt nicht die Bilder von prasselndem Regen auf ein Lotusblatt und die abperlenden Tropfen? Dieser Effekt entsteht durch mikroskopisch kleine Wachskristalle. Sie sorgen für eine raue, genoppte Oberflächenstruktur des Blattes. Dadurch haben Schmutzpartikel und Wassertropfen nur wenige Kontaktstellen mit dem Blatt. Somit sind Anhaftungen praktisch ausgeschlossen.

Mit dem Lotuseffekt rückt Rosenberger OSI jetzt dem Problem der Verschmutzung zu Leibe. Dafür wurde die Weltneuheit PreCONNECT® LOTUS entwickelt. Verunreinigungen im Bereich der LWL-Verkabelung gehören endlich der Vergangenheit an.

Für die Entwicklung haben die Experten sich an der Trickkiste der Natur bedient. Sie setzten dabei auf den bereits erwähnten Lotuseffekt. LWL-Oberflächen mit PreCONNECT® LOTUS sind mit einer einzigartigen Beschichtung versehen, die für den sprichwörtlichen Lotuseffekt sorgt. Durch die neuartige Oberfläche sind die Kontaktstellen der Glasfaserstecker schmutz,- feuchtigkeits- und fettabweisend. Für dieses innovative Verfahren hält Rosenberger OSI auch das Patent.

Naturphänomen spart Zeit und Kosten

Der Lotuseffekt reduziert die Installationszeiten und -kosten einer Glasfaserverkabelung deutlich, weil die bisher im Vorfeld notwendige Reinigung der Steckkontakte entfällt. Durch den Lotus-Effekt, der die Basis von PreCONNECT® LOTUS bildet, sind zeit- und kostenintensive Downtimes des Rechenzentrums Geschichte.

Ein Rechenzentrum ist kein Reinraum – hatten Sie auch schon mit Ausfällen der Infrastruktur zu kämpfen, weil die Steckverbinder der Verkabelung kontaminiert waren?