Use Case | Hardware-Umzug in ein Colocation-Rechenzentrum

  

Wavebasierter Rechenzentrumsumzug mit rund 500 HW-Komponenten

Kunde

Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)

Projekt-Kurzbeschreibung

Im Rahmen des Projekts wurde der Umzug von rund 500 IT-Geräten, darunter Server und die zugehörigen Switches, in ein Colocation-Rechenzentrum durchgeführt. Ziel war ein reibungsloser Transfer der Hardware bei minimaler Ausfallzeit und vollständiger Dokumentation aller Systeme.

  

Leistungen von Rosenberger OSI:

Das Dienstleistungspaket umfasste: 

  • Projektmanagement: Planung, Koordination und Steuerung aller Gewerke während des gesamten Umzugs
  • Dokumentation: Vollständige Erfassung der Hardware, Verkabelung und Stromversorgung inklusive Aktualisierung vor, während und nach dem Umzug
  • Entkabelung, Ausbau und Verpackung der Hardware
  • Transport der Geräte zum neuen Standort
  • Entnahme aus der Transportverpackung, Einbau und Verkabelung am Zielort inklusive Dokumentation
  • Troubleshooting sowie Qualitätskontrolle bis zur finalen Abnahme

Ein bis zu neunköpfiges Team – bestehend aus einem Projektleiter, vier Technikern und bis zu vier Transportfachkräften – begleitete den Umzug über die gesamte Projektdauer.

  

Ein zentraler Bestandteil des Erfolgs unseres Rechenzentrumsumzugs war die herausragende Unterstützung durch Rosenberger OSI. Die Expertise und das praktische Engagement des Teams waren während des gesamten Projekts von unschätzbarem Wert. Von der sorgfältigen Kabelorganisation bis hin zur professionellen Koordination vor Ort wurde der Übergang reibungslos, kontrolliert und termingerecht umgesetzt,“ erklärt Dr. Alf Wachsmann, Head of DigIT Infrastructure & Scientific Computing des Helmholtz Zentrum München.

  

Projektschritte

1. Dokumentation

  • Vollständige Erfassung sämtlicher Hardware- und Verkabelungskomponenten - einschließlich Kabellängen, Ports, Kabelnummern und Stromversorgung
  • Strukturierte Einpflege aller Daten in die bereitgestellte Liste „Geräteverkabelung“
  • Kennzeichnung und Meldung nicht dokumentierter Kabel oder Verbindungen mit unbekanntem Ziel
  • Kontinuierlicher Abgleich und laufende Aktualisierung der Dokumentation bis zum finalen Umzug
  

2. Umzugsvorbereitung

  • Abgleich der bestehenden Dokumentation mit der installierten Hardware zur Identifikation und Berücksichtigung von Änderungen
  • Erstellung einer detaillierten Transportliste inklusive eindeutiger Kennzeichnung aller Geräte und deren Zielorte (Rack, Höheneinheit)
  • Fachgerechte Entkabelung aller Patch- und Stromkabel durch Rosenberger OSI
  • Ausbau sämtlicher Geräte - inklusive schwerer Hardware  unter Einsatz von Liftern -  sowie sichere Platzierung auf EU-Paletten
  • Transportgerechte Verpackung von Spezial- und Stromkabeln in PC-Rollwannen
  

3. Transport

  • Verladung sämtlicher Systeme auf LKW mit Luftfederung und Hebebühne
  • Fachgerechte Ladungssicherung gemäß geltenden Transport- und Sicherheitsrichtlinien
  

4. Einbau am Zielort

  • Fachgerechte Entladung und sicherer Transport in das Ziel-Cage
  • Montage der Rackschienen und präziser Einbau der Hardware gemäß Kundenvorgaben
  
  • Wiederherstellung der LWL- und CU-Patchverkabelung unter Verwendung neuer Kabel
  • Durchführung einer Endkontrolle, Troubleshooting und lückenlose Dokumentation der Verkabelung gemäß der Liste „Geräteverkabelung“
  
  • Einschalten der Hardware nach Absprache mit den Verantwortlichen
  • Fachgerechte Entsorgung der Transportverpackung
  

Koordination und Qualitätssicherung

Abstimmung mit dem Kunden

  • Gemeinsame Vor-Ort-Abstimmung der Kabelführung innerhalb der Racks
  • Anwendung der abgestimmten Verkabelung auf alle Komponenten

Schutzmaßnahmen

  • Sichere Verpackung der Hardware mit Stretchfolie und Verladen auf EU-Paletten
  • Lagerung von Rackschienen sowie Spezial- und Stromkabeln in PVC-Wannen

Qualitätskontrolle

  • Sichtprüfung der Geräte beim Ausbau
  • Fotografische Dokumentation während des Transports
  • Prüfung auf Vollständigkeit und mögliche Transportschäden am Zielort
  • Endkontrolle und Freigabe durch den IT-Ansprechpartner des Helmholtz Zentrums München

Herausforderungen & Maßnahmen

  • Ausfall von Netzteilen oder Festplatten: Vor-Ort-Troubleshooting und Implementierung möglicher Fallback-Lösung
  • Systemerreichbarkeit am neuen Standort: Technische Unterstützung direkt vor Ort
  • Terminverschiebungen: Ersatztermin bei krankheitsbedingtem Ausfall oder unvorhersehbaren Ereignissen
  • Fehlende Berechtigungen oder Zugänge am Zielort: Vorab-Abstimmung und sorgfältige Planung
  • Ausfall von Aufzügen in den Rechenzentren: Planung alternativer Transportwege 

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