Avacon realisiert flexibles Colocation-Rechenzentrum mit Infrastruktur von Rosenberger OSI

  

Modulares Verkabelungskonzept ermöglicht skalierbare IT-Infrastruktur für unterschiedliche Anforderungen

Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (Rosenberger OSI), Hersteller von innovativen faseroptischen Verkabelungsinfrastrukturen in Europa, hat für die Avacon-Gruppe und den Telekommunikationsanbieter envia TEL die passive IT-Infrastruktur eines neuen Colocation-Rechenzentrums im niedersächsischen Sehnde bei Hannover realisiert. Im Fokus des Projekts stand die Umsetzung eines flexiblen Verkabelungsprojekts, das sich an unterschiedliche und im Vorfeld schwer planbare Kundenanforderungen anpassen lässt.

Das Rechenzentrum wurde „auf der grünen Wiese“ errichtet und soll im Endausbau eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern umfassen. Insgesamt können bis zu 28.000 Server betrieben werden. Rund 40 Millionen Euro investieren die Partner in den Standort, der insbesondere Unternehmen mit hohen Anforderungen an Datensicherheit und Verfügbarkeit adressiert – darunter auch Betreiber kritischer Infrastrukturen.

Flexible Infrastruktur für dynamische Anforderungen

Eine zentrale Herausforderung bestand darin, die interne Infrastruktur auf unterschiedliche Nutzungsszenarien auszulegen. Da sich die Anforderungen der späteren Colocation-Kunden – etwa hinsichtlich Bandbreite und Portdichte – im Vorfeld nur schwer prognostizieren lassen, musste die Verkabelung besonders flexibel gestaltet werden. Rosenberger OSI setzte hierfür auf ein skalierbares Konzept auf Basis des PreCONNECT® SMAP-G2 Systems. Die Lösung ermöglicht den flexiblen Mischbetrieb von Glasfaser- und Kupferverkabelung, lässt sich modular erweitern und ohne größere Umbauten an neue Technologien anpassen. 

Das eingesetzte 19"-Verkabelungssystem unterstützt sowohl einzelne Racklösungen als auch abgeschlossene Server-Cages und bietet damit eine hohe Anpassungsfähigkeit. Bestehende Verkabelungsstrecken können weiter genutzt und bei steigenden Anforderungen gezielt erweitert werden. 

Eine redundante Glasfaseranbindung, moderne Klimatechnik, Brandschutzsysteme sowie eine 24/7- Überwachung durch eine eigene Leitstelle sorgen für hohe Betriebssicherheit. Zusätzlich strebt der Betreiber mehrere Sicherheitszertifizierungen an.

Nachhaltiges Datacenter-Konzept

Auch Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle. Das Rechenzentrum wird vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben und verfügt über eine eigene Photovoltaikanlage. Eine begrünte Fassade unterstützt die natürliche Klimatisierung, zudem ist eine spätere Nutzung der entstehenden Abwärme vorgesehen.

„Im Colocation-Umfeld ist Flexibilität entscheidend. Infrastruktur muss unterschiedlichste Anforderungen abbilden und gleichzeitig zukunftssicher sein. Mit unserem modularen Ansatz schaffen wir dafür die Grundlage“, sagt Thomas Schmidt, Geschäftsführer von Rosenberger OSI.

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