Rosenberger OSI News
Zurück

Arbeitswelt 4.0 braucht eine zukunftsorientierte Verkabelung

Dynamischere Raumnutzung, teamübergreifende Kommunikation und das Arbeiten in projektbezogenen Gruppen – darauf setzen immer mehr Unternehmen. Dies erklärt den Erfolg von Coworking Spaces. Ganze Abteilungen werden heute schon in solche Umgebungen verlagert. Die Flexibilität, die daraus entsteht, wollen immer mehr Unternehmen ganzheitlich in den eigenen Räumen umsetzen. Smart Working ist in der Arbeitswelt das zentrale Thema. Die IT-affine „Generation Z“ lebt und arbeitet digital. Moderne, digitalisierte Arbeitsplätze und neue Applikationen versprechen mehr Effizienz, Agilität und Produktivität, aber auch mehr Lebensqualität. Die geteilte Infrastruktur im Frontend macht moderne Arbeitsplätze immer attraktiver und auch wirtschaftlicher.

Digitale Bedürfnisse verstehen

Millenials wollen aber nicht nur hippe Arbeitsumgebungen. Vielmehr verlangen sie von der darunterliegenden Infrastruktur eine hohe Verfügbarkeit und Qualität. Unternehmen, die das ignorieren, verlieren den Anschluss. Wer im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte und Talente punkten will, muss die individuellen digitalen Bedürfnisse seiner Mitarbeiter verstehen. Eine engagiertere, aktive und produktivere Belegschaft will von der IT als interner Kunde wahrgenommen und einen entsprechenden Service haben. Gefragt sind nicht nur moderne Tools und Technologien, sondern auch die Interaktion zwischen Technikabteilung und Mitarbeitern.  Die Generation der „Digital Natives“ hinterfragt gewachsene Organisationsstrukturen und Hierarchien. Starre Modelle müssen Individualität, Mobilität und Vernetzung weichen. Virtualisierung, das Cloud-Computing und moderne Kommunikationsmittel sind dafür wichtige Motoren. Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen sowie die schnelle Einrichtung neuer Lösungen. Virtuelle Infrastrukturen und Software aus der Wolke unterstützen Unternehmen auch dabei, flexiblere Arbeitsplatzkonzepte zu realisieren.

Bürowaben sind passé

Vielfach bedeutet das auch den Abschied von kleinen Büroeinheiten, hin zu offenen Bürokonzepten. In der digitalen Bürolandschaft arbeitet jeder dort, wo Platz ist, respektive wo sie oder er arbeiten möchte. Voraussetzung für ein praxisnahes Smart Working sind daher flexible Arbeitszonen. Von der Stange ist die Arbeitswelt 4.0 allerdings nicht zu haben. Der Umstieg auf digitalisierte Arbeits- und neue Raumstrukturen sollte sorgfältig geplant werden. Wird die gesamte Büroumgebung zum Arbeitsplatz jedes Mitarbeiters, müssen auch die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Jeder sollte in der Lage sein, sich überall und zu jeder Zeit  im Firmennetz anzumelden und mit seinem Arbeitsgerät zu arbeiten, wo es gewünscht oder notwendig ist.

Moderne IT und digitale Arbeitsgeräte erhöhen die Last im Netz. Analog dazu steigen die  Anforderungen an den Datendurchsatz. Veraltete Kabelstrukturen können beim Tempo in der Arbeitswelt 4.0 häufig nicht mithalten. Hand in Hand mit der  Neugestaltung der Arbeitsplatzumgebungen sollte daher auch eine zukunftsorientierte Verkabelung gehen. Nur so lassen sich mittel- bis langfristig die Ansprüche digitaler Prozesse erfüllen. Hier rückt die Gebäudeverkabelung in den Fokus.

Alles aus einer Hand

Flexibilität ist ein wesentliches Merkmal der Arbeitswelt 4.0. Dabei muss natürlich auch die Verkabelung  mitspielen. Wirtschaftlichkeit und Plug & Play-Installation sind dabei wichtige Kriterien. Rosenberger OSI deckt diesen Bedarf mit einem kompletten Paket aus einer Hand. Unsere Spezialisten übernehmen die Planung, Produktion, Installation und Inbetriebnahme der Aktiv- und Passivtechnik. Unternehmen können sich auf ihrem Weg zum digitalen Arbeitsplatz voll auf ihre Kernprozesse konzentrieren.

Realisieren lassen sich die neuen Arbeitsplatzkonzepte einfach und kostengünstig beispielsweise mit PerCONNECT® EcoFlex’ITTM. Diese Plug & Play-Lösung erfordert keinen Vollausbau. Vielmehr reicht es, eine Installation am tatsächlichen Bedarf auszurichten. Im Gegensatz zu einer strukturierten Verkabelung ist das System flexibel veränder- und erweiterbar. Die Kabel dieser Produktfamilie werden von Rosenberger OSI vorkonfektioniert

IT-Räume für Etagenverteiler und dazu notwendige TGA-Maßnahmen werden obsolet. Insgesamt sind weniger baulichen Maßnahmen notwendig. Deshalb ist unsere Lösung auch für Altbauten, mit teils denkmalgeschützten Umgebungen geeignet.

Innovatives Kabelkonzept ist wirtschaftlicher

Die Optimierung durch eine Verkabelung mit PerCONNECT® EcoFlex’ ITTM wird erzielt, weil sogenannte Active Consolidation Points (ACPs) den klassischen Etagenverteiler ersetzen. Ein ACP kann im Prinzip im Doppelboden verschwinden oder an der Wand sowie der Decke installiert werden. Er ist rückbaubar und leicht zu versetzen, was seine hohe Flexibilität ausmacht. Durch das innovative redundante Ethernet-Verkabelungskonzept mit ACP profitieren Unternehmen von einem Zugewinn an Nutzfläche, denn Technikräume sind nicht mehr notwendig. Eine Nachrüstung kann jederzeit unterbrechungs- und störungsfrei erfolgen, ohne den Geschäftsbetrieb zu stören. Das minimiert auch die notwendigen administrativen Planungen.

Der organisatorische Aufwand für die Migration in die Arbeitswelt 4.0 ist hoch und erfordert auch Investitionen. Deshalb sollte man bei der Kalkulation auch die Baufolgekosten nicht aus dem Auge verlieren. Mit PerCONNECT® EcoFlex’ITTM sind Unternehmen, die sich in den digitalen Change-Prozess begeben, auf der sicheren Seite. Investitions- und Folgekosten bleiben überschaubar. Darüber hinaus profitieren Bauherren von reduzierten Brandlasten, was ein wichtiges Thema für den Arbeitsschutz ist. Der ACP beispielsweise wird in der Nähe der vorgesehenen Arbeitsplätze oder Arbeitsinseln installiert. Dadurch verkürzen sich die Strecken der tertiären Kupferverkabelung, einer der größten Quellen für Kabelbrände. Die Brandlast sinkt um etwa zwei Drittel, gleichzeitig sparen sich Unternehmen die Kosten für die tertiäre Kupferverkabelung.

Mit dem One-Shop-Stopping-Konzept ebnen wir bei Rosenberger OSI unseren Kunden den Weg in die Arbeitswelt 4.0. Dem smarten Workplace gehört die Zukunft. Wo stehen Sie?